ESVler mit unnötiger Auswärtsniederlage |
| Veröffentlicht von Mika Pauling (mika) am 05 Feb 2012 |
| Presseberichte >> Herren 1 |
Beim abstiegsgefährdeten TSV Übersee mussten sich die Handballherren des ESV Rosenheim am vergangenen Samstag knapp mit 22:21 (Halbzeitstand 10:10) geschlagen geben. Die Partie war vom Kampf in den Abwehrreihen geprägt, die hitzige Atmosphäre wurde durch eine Vielzahl fragwürdiger Schiedsrichterentscheidungen der Priener Unparteiischen noch weiter aufgeheizt.
ESV-Trainer Collet ahnte bereits vor dem Anpfiff, dass auf sein Team eine schwierige Aufgabe zukommen würde. Der TSV Übersee benötigt im Abstiegskampf jeden Punkt und kompensiert mangelnde Qualität durch eine harte Spielweise in der Abwehr. Entsprechend schwer taten sich die ESVler von Beginn an mit der robusten Gangart der Abwehr der Gastgeber. Nach etwa zehn Spielminuten stand es erst 2:2. Im Angriff kamen die Rosenheimer Angreifer nicht ins Spiel, die Tore resultierten häufig aus Einzelaktionen. Lichtblick in dieser Phase war Dennis Stierle, der insgesamt viermal aus dem Rückraum einnetzen konnte. Der Spielverlauf blieb spannend, beim Spielstand von 10:10 ging es in die Halbzeitpause.
In der zweiten Spielhälfte konnte sich kein Team deutlich absetzen, die ESV-Handballer liefen dabei meistens einem knappen Rückstand hinterher. Trotz der harten Spielweise der Überseer Abwehr wurden gegen die Gastgeber lediglich zwei Zeitstrafen ausgesprochen. Das zermürbte die Rosenheimer Angreifer und führte zu Frustration und Unverständnis auf Seiten der ESVler. In der folgenden Zeit beschäftigten sich die Inntaler mehr damit, die Entscheidungen der Schiedsrichterin zu kommentieren anstatt sich aufs Spiel zu konzentrieren. Zudem dezimierten sich die Rosenheimer dabei mehrfach selbst durch Zeitstrafen wegen Meckerns. So kam es, wie es kommen musste: Die aufgeheizte Atmosphäre in der Halle beflügelte die Gastgeber, die dann per Siebenmeter den Siegtreffer zum 22:21 erzielen konnten. In den verbleibenden Sekunden gelang es den ESV-Angreifern schließlich nicht mehr, den Ausgleichstreffer zu erzielen.
Die Niederlage haben sich die Spieler von Coach Collet selbst zuzuschreiben: Etwas mehr Routine und Übersicht im Angriffsspiel hätten den ESVlern gereicht, um das Spiel für sich zu entscheiden.
Für den ESV spielten: M. Pauling, S. Ludwig, D. Stierle (4), S. Pöhlmann (2), Y. Lautner, T. Levandowski (1), I. Riebel (8), M. Scherer (1), S. Gunia (2), J. Maier (1), J.-P. Pidun, H. Todt (2), C. Riebel, K. Heep.
Zuletzt geändert am: 05 Feb 2012 um 17:45
ZurückKommentare
| von Gast am 10 Feb 2012 um 02:55 | |
| Ole Ole Super Bratke! Ole Ole Super Bratke! Wo soll das hinführen?!?! |
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